Am vergangenen Wochenende hat die FIBO (wie jedes Jahr) statt gefunden. Dies Jahr das erste Mal nicht, wie von 1991 bis 2012, in Essen, sondern in Köln.
Prinzipiell wurscht, ist für uns quasi der gleiche Weg, macht also _eigentlich_ nix. Wenn… ja, wenn, in Köln nicht das totale Chaos geherrscht hätte. Diese FIBO war nicht meine Erste, ich war häufig genug in Essen, sowohl Samstags als auch Sonntags, da ja Donnerstag und Freitag den “Profis” vorbehalten ist. Aber so eine völlige Überfüllung habe ich noch nicht erlebt.
Jeder kennt diese Videos der Stars und Sternchen und natürlich der Pros: ein bisschen was von Cribs, fettes Haus, fette Karren, BlingBling und so’n Krams.
In dem Video “A Day in the Life of: Kai Greene” geht es ein wenig anders zur Sache. Kai, immerhin Zweiter beim Mr. Olympia 2012, nimmt uns mit auf eine Reise durch seinen Tag. Mit allem was dazu gehört: einkaufen, Essen vorbereiten, diese Massen essen (und das ist echt harte Arbeit), Training, Posing-Übungen und all den Entbehrungen die ein Bodybuilder zu bringen hat.
Nix mit Hochglanz polierten oiled up Beauties die ihm beim Essen machen helfen, kein fetter Porsche mit dem er ins Hightech Gym fährt. Kai kommt aus eher schwierigen Verhältnissen, ist mit 6 in einem Kinderheim gelandet und wurde die nächsten 10 Jahre von einer Institution zur nächsten durchgereicht. In dem Zeitraum hat er mit dem Gewichtstraining begonnen und eine ziemlich beeindruckende Karriere gestartet.
Beim diesjährigen Mr. Olympia kann man davon ausgehen das er den Titel vermutlich mit Jay Cutler und Phil “The Gift” Heath ausmachen wird.
Aber jetzt Ende mit so viel Gequatsche, das Video nach dem Break!
Neulich schon beim Herrn Winkel gefunden und natürlich runter geladen, eben im Auto erst reingehört und für gut befunden:
Nico Suave – Lost Trax EP.
Für Null!
Die Dropkick Murphys muss ich keinem vorstellen. Ich weiss zwar nicht ob ich die schon mal hier irgendwie mit drin hatte, aber in jeder meiner Spotify-Spocht-Playlists (12)sind die Jungs mehrfach vertreten.
Die Jungs sind bekannt für ihre “eigenwillige” Gangart, die Musik ist laut, schmutzig und nicht immer ganz pflegeleicht. Unter anderem finden sich halt auch so Songs wie “Skinheads on the MTBA” in ihrem Repertoire. Aber eines mögen sie scheinbar ganz sicher nicht: Nazis und Nazi-Grüsse.
Auf einem Konzert im Terminal 5 in NYC am St. Patricks Day fühlte sich ein junger Mann mit schütterem Haar gemüssigt zu einem Cover von “T.N.T.” den Nazi-Gruss im Takt zu zeigen. Grund genug für Ken Casey dem Kollegen mit handfesten Argumenten zu begegnen.
In Zeiten wo jedes Script-Kid mit irgendeiner Hampelsoftware ne Handvoll Tracks ineinander schieben kann ist es eine Wohltat jemanden live und echt beim Plattenkratzen zu beobachten…
Ich mach hier jetzt mal so nen “früher” Beitrag. Eigentlich wollte ich keine so typischen “Abnehm-Blog”-Shizzle-Dingens-Beiträge von wegen “Ich hab jetzt in xyz Monaten xy Kilos” abgenommen, weil Gewicht irgendwie nur bedingt eine Rolle spielt.
Aber um mich zwischendurch mal wieder daran zu erinnern wie es nicht mehr werden soll, finde ich Fotos mit Abstand am allerbesten…
And now, here they are… ein Sammelsurium aus mehreren Jahren!
2013 ist vermutlich das Jahr der Pumper-Filme die über einfache Trainingsvideos hinausgehen.
Neulich schon von Pain&Gain berichtet, kommt im Frühjahr irgendwann in 2013 der legitime Nachfolger von Pumping Iron (dem Kultfilm mit Arnold): Generation Iron!
Der Film ist ganz klar eine Doku und betrachtet, ähnlich wie bereits Pumping Iron, die weltbesten Bodybuilder auf ihrem Weg zum Mr. Olympia. Wird nen Knaller, ich freu mich riesig drauf.
Kleiner Tipp: mit etwas Suche findet man Pumping Iron bei YT, in voller Länge.
Wie nah der Film der “Wahrheit” kommt oder wie viel Hollywood dazu gedichtet hat… keine Ahnung. Auf jeden Fall verbimmeln die Jungs wohl Steroide im grossen Stil und kommen dadurch big pimpin’ daher. Das scheint wohl irgendwann jemandem aufgefallen zu sein und ein 150 Mann starkes SWAT-Team der DEA kommt und macht alles dem Erdboden gleich. Dazu massig schnelle Autos, Sonne und Bikinis und -> Film fertig.
Nach dem Break die Trailer und ein besonderes Leckerli!
Wer sich ein wenig im Snowboarding auskennt kennt Travis Rice. Und wer Travis Rice kennt kennt seine Filme. Und der weiss auch das die meist recht gut voran gehen.
The Art of Flight ist kein neuer Film, die Produzenten haben sich aber dazu durch gerungen noch einmal etwas mehr Kohle damit zu scheffeln und den flux auf 3D rüber gerechnet.
Ich war neulich drin und ich sag Euch: der Mist ist jeden Cent wert.
Ich hab keinen blassen Schimmer wie oft ich den Film gesehen hab, die Art der Kameraführung, die Landschaftsbilder, das kompromisslose Snowboarding waren schon in HD ein echter Kracher. Aber in 3D… Junge. Rockt. Was die Jungs um Travis Rice, nämlich immerhin so Kollegen wie Müller, Landvik, Lago, Moore, DCP und nicht zuletzt “the Godfather of Backcountry” Jeremy Jones in den Schnee von Alaska, Canada und Südamerika (sic!) zaubern ist wie immer aller Ehren wert!
Hat man sich erst an die teilweise merkwürdige 3D-ität gewöhnt (AFAIK ist der Film nicht mit 3D-Technik aufgenommen worden) kann man eigentlich nicht anders als die Finger ausserhalb der Popcorntüte zu lassen. Zum Kauen kommt man nämlich nicht mehr, so offen steht einem der Mund.
Auch wenn ich den Brausehersteller Didi Mateschitz in seinem Engagement rund um den Fussball (Austria Salzburg, RB Leipzig) verwünsche, so komme ich doch nicht umhin im für die Finanzierung dieses Werkes ein fettes DANKE entgegen zu werfen.
Wenn The Art of Flight 3D in irgendeinem Kino in Eurer Nähe läuft: reingehen.
Wie sagt Jeremy Jones am Ende des Films, als Travis Rice einen wirklich kranken Move hinlegt?
Ich bin heute zum ersten Mal mit den Barstarzz in Berührung gekommen und bin von Hannibal For King schon sehr angetan, wie der hier auf einem Fitness- (oder gar Kinderspiel-) Platz mit nix und wieder nix trainiert.
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